Vele jaren geleden vroeg Peter Klöppel, een bekende moderator van de Duitse TV–zender RTL, mij over de klimaatscepsis in Duitsland:

‘Ist dies bewusst totgeschwiegen worden, oder sind wir Deutschen einfach ein bisschen langsam?’

Ja, het thema werd bewust doodgezwegen. De Duitse overheid wenste geen kritiek op de uiterst kostbare doch zinloze Energiewende en de media gingen daar massaal in mee. In deze discussie was mijn belangrijkste opponent de bekende Duitse meteoroloog, Wilfried Thommes, ook wel bekend als de Duitse ‘Wettergott’. Hij probeerde mij in de discussie pootje te lichten. Maar die vlieger ging niet op. Gelukkig (voor hem) werd hij net op tijd door Peter Klöppel van een smadelijke afgang gered.

Een van de leukste recensies die ik ooit heb gekregen betrof deze discussie en is hier te vinden: Klimalügner: Matt in zwei Zügen.

Toelichting: In Duitsland zijn ze dol op titels. Dus hier werd ik ten onrechte als ‘professor’ opgevoerd. Datzelfde overkomt me ook regelmatig in de VS. Pogingen tot correctie mijnerzijds hebben zelden succes. Ze blijven dat maar doen.

Doodgezwegen dus! Maar nu zou daar wel eens verandering in kunnen komen door de opkomst van de nieuwe rechtse partij: AfD (Alternative für Deutschland).

Onder de titel, ‘Licht am Ende des Tunnels? AfD bekennt sich als erste politische Kraft zur Bekämpfung des Unsinns vom Klimaschutz’, schreef Michael Limburg voor EIKE:

Seit dem Erscheinen der AfD im politischen Spektrum belebt sich auch die öffentliche Diskussion um wichtige, aber vom politischen Einheitsparteienblock tabuisierte Themen wieder. Plötzlich werden Themen angesprochen die Medien und Parteien am liebsten unter Verschluss gehalten hätten. Die Klima- und Energiethematik gehört ohne Zweifel dazu. Mit dem kometenhaften Aufstieg dieser Partei müssen sich jetzt auch die Medien mit deren Programm beschäftigen. Schlechtmachen geht noch, totschweigen nicht mehr. Da auch das Schlechtmachen der Verbreitung hilft, werden die Medien wider Willen zum Transporteur ungeliebter Wahrheiten. So auch das ZDF.

Die AfD ist seit ihren sensationellen Wahlerfolgen wieder in aller Munde. Fast immer, wenn sie in den Medien erwähnt werden muss – totschweigen hat leider nicht geholfen – wird ihr das als Schmähung gedachte Beiwort „rechtspopulistisch“ angeheftet. Außerdem wird sie – in den Augen fast aller Medien und deren Stichwortgeber aus der Politik immer und abwertend gemeint – als Einthemenpartei vorgestellt. Wobei das Einthema öfter mal wechselte, ohne, dass es den Kollegen von der veröffentlichten Meinung auffiel, oder es war ihnen egal. …

So auch hier. War das Einthema zu Beginn der Euro, ist es bis vor kurzem die „Flüchtlings– (besser Migranten) –krise. Damit ließ sich trefflich Stimmung machen, so jedenfalls die Absicht. Und das stimmte auch. Zwar nicht im Sinne der Medien, aber im Sinne der AfD. Sie wächst und wächst in der Wählergunst.

Und nun plötzlich stimmt auch das Zerrbild von der Einthemenpartei und für jeden sichtbar nicht mehr. Denn die AfD, die schon von Anfang an ein Mehrthemen– Programm hatte, es wurde nur medial unter den Tisch gekehrt, will sich nun ein breiteres Parteiprogramm geben, welches Ende April auf einem speziellen Parteitag diskutiert und beschlossen werden soll. Es soll Antworten auf brennendsten Fragen dieses Landes geben, zumindest wie sich die AfD deren Beantwortung vorstellt. …

Und dazu gehört auch die Frage wie mit dem „Klimaschutz“ und der Energiewende umzugehen sei. Dieses Programm ist nun öffentlich abrufbar, und – weil die AfD so erfolgreich war – mussten die Medien es diesmal auch zu Kenntnis nehmen und darüber berichten.

Im Programmentwurf findet man die folgenden mutigen Sätze

Klimaschutzpolitiek: Irrweg beenden, Umwelt schutzen

“Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. Die Klimaschutzpolitik beruht auf untauglichen Computer‐Modellen des IPCC („Weltklimarat“). Kohlendioxid (CO2) ist kein Schadstoff,  sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens.  Der IPCC versucht nachzuweisen, dass die Menschen gemachten CO2‐Emissionen zu einer globalen Erwärmung mit schwerwiegenden Folgen für die Menschheit führen. Hierzu beruft man sich auf Computermodelle, deren Aussagen durch Messungen oder Beobachtungen nicht bestätigt werden. Solange die Erde eine Atmosphäre hat, gibt es Kalt‐ und Warmzeiten. Wir leben heute in einer Warmzeit mit Temperaturen ähnlich der mittelalterlichen und der römischen Warmzeit. Die IPCC‐Computermodelle können diese Klimaänderungen nicht erklären. Im 20. Jahrhundert stieg die globale Mitteltemperatur um etwa 0,8 Grad. Seit über 18 Jahren gibt es jedoch im Widerspruch zu den IPCC‐Prognosen keinen Anstieg, obwohl in diesem Zeitraum die CO2‐Emission stärker denn je gestiegen ist. IPCC und deutsche Regierung unterschlagen die positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung. Je mehr es davon in der Atmosphäre gibt, umso kräftiger fällt das Pflanzenwachstum aus”.

Und die Medien berichteten darüber auf breiter Front. Fast immer mit Unglauben, manchmal sogar Abscheu. Oft stellten sie dabei mit wohligem Schauer fest, dass die AfD auch auf dem Klima- und Energiegebiet eine Alternative zur Einheit der Altparteien sein will und daher – für die Medien und Politik jedenfal – Unerhörtes auf– bzw. nieder geschrieben hat.

Was berichten die Medien?

Ungläubig fragen sich viele Journalisten: Ja, dürfen die das? Das Klima solle sich wandeln und evtl. sogar ohne zutun des Menschen? Ist das erlaubt?, wo doch „Koryphäen“ wie der Chef des Potsdam Institutes für Klimafolgenforschung Prof. Dr. Schellnhuber sagen, der Mensch sei am Klimawandel schuld und das Ende wäre entsetzlich, wenn nicht sofort Sühne und Umkehr gelobt würde. Wofür er seit über zwanzig Jahren fleißig wirbt und ebenso lange schiebt sich das Ende weiter und weiter hinaus.

Auch das ZDF – immer für einäugige Berichterstattung gut (mit dem Zweiten sieht man besser!) – glaubte sich im falschen Film. Und beschloss einen Vertreter des Bundesvorstands schwer investigativ und fast schon inquisitorisch zu diesen Ungeheuerlichkeiten zu befragen. 

Thomas Walde [interviewte] den AfD Vertreter Georg Pazderski. In schon inquisitorischer Manier fragte er gerade heraus, sich dabei seht mutig vorkommend: Wie gefährlich ist Ihr Programm? Eine Unterstellung die Pazderski gelassen zurückwies. Das gefiel aber Herrn Walde überhaupt nicht und so fragte er ungläubig nach: „Wollen Sie bestreiten, dass die Erderwärmung menschengemacht und mit  CO2 zu tun hat, so steht es in Ihrem Programm?“

Nun, Pazderski wies korrekterweise darauf hin, dass das so nicht im Programm stünde und erklärte – wieder sehr ruhig – das was im Programm steht. Was im Programm steht, hatte also Herr Walde trotz gegenteiliger Beteuerung nicht gelesen. …

Mit diesem mutigen Programmentwurf hat die AfD sich einmal mehr als wahre Forschrittspartei gezeigt, die sich ganz zu Anfang ihrer kurzen Geschichte das Leitmotiv gab. …

Aldus Michael Limburg.

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Voor mijn eerdere bijdragen over klimaat en aanverwante zaken zie hierhier, hier, hier en hier.

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